Tischler/in
Die Auszubildenden besuchen in der Regel an einem festen Unterrichtstag pro Woche und jede zweite Woche für einen weiteren Tag (Rolltag) die Berufsschule. Die große Zahl der Auszubildenden führt zu drei oder vier Parallelklassen.
Die Unterrichtsfächer heißen:
Berufsbezogener Lernbereich:
Entwicklungs- und Planungsprozesse,
Fertigungsprozesse,
Montage/Service,
Fremdsprachliche Kommunikation.
Differenzierungsbereich:
CNC-/CAD-Technik,
Stützkurse.
Berufsübergreifender Lernbereich:
Deutsch/Kommunikation,
Religionslehre,
Sport/Gesundheitsförderung,
Politik/Gesellschaftslehre.
Ausgangspunkt für das Lernen in der Berufsschule ist das konkrete Arbeiten in berufstypischen Situationen. Die eingangs beschriebene Vielfalt des Tischlerberufes spiegelt sich in zwölf Lernfeldern wider. So wird z.B. im ersten Ausbildungsjahr für ein Kleinmöbel (z.B. Hocker, CD-Ständer, Beistelltisch, ...) die Gestaltung und Planung bis hin zur Fertigungsreife als Arbeitsvorbereitung in der Berufsschule gemacht. In Lernortkooperation mit den Ausbildungsbetrieben wird das Erarbeitete praktisch umgesetzt.
Die Schule ist mit einem CNC-Bearbeitungszentrum und der Software "Woodwop" ausgestattet. Zusätzlich wird AutoCAD als CAD-Software genutzt.
Als "losgesprochene/e" Geselle/in sind nach der Ausbildung viele Wege der Weiterbildung möglich. Von der Spezialisierung zum Techniker, Restaurator, Fertigungsplaner oder Fachbauleiter oder dem Besuch der Meisterschule. Bei entsprechendem Schulabschluss kann man Innenarchitekt oder Dipom-Ingenieur Holztechnik werden.
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