Maurer/in

In der Bauindustrie geht der Vertrag häufig nur über zwei Jahre und nur besonders qualifizierte Hochbaufacharbeiter können das dritte Ausbildungsjahr zum Maurer noch anhängen. In der Berufsschule werden die Ausbildungsinhalte in Lernfeldern unterrichtet. Diese Lernfelder decken den Kernbereich der Tätigkeit eines Maurers ab oder führen in die Grundlagen von Nebenbereichen ein (z.B. Putzen, Estrich, Trockenbau).
Prüfung und Abschluss
Die Abschlussprüfung wird vom örtlichen Gesellenprüfungsausschuss der Handwerkskammer abgenommen.
Sie gliedert sich in einen praktischen Teil (Fertigkeitsprüfung) und einen theoretischen Teil (Kenntnisprüfung. Im praktischen Teil muss der Prüfling in mindestens fünf Stunden in einer Arbeitsprobe seine handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Bei der theoretischen Prüfung muss der Prüfling in den Fächern 'Baukörper aus Steinen', 'Bauwerke im Hochbau' und 'Wirtschafts- und Sozialkunde' eine schriftlichen Prüfung ablegen.
Weiterbildungsmöglichkeiten
In Abhängigkeit von seinen schulischen Voraussetzungen und seinem persönlichen Ehrgeiz bieten sich dem Maurer noch folgende aufbauende Weiterbildungsmöglichkeiten:
- Maurermeister
- Hochbautechniker
- Architekt
- Bauingenieur
- Berufsschullehrer
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