Mechaniker/in für Land- und Baumaschinentechnik
Ausbildung am Berufskolleg für Technik
Die Lernfelder in der Berufsschule orientieren sich an den Arbeitsprozessen, wobei kundenorientiertes Handeln und Auftragsabwicklung einen besonderen Stellenwert erhalten. Auszubildende in der Land- und Baumaschinentechnik durchlaufen eine berufsfeldbreite Grundbildung im ersten Ausbildungsjahr und eine darauf aufbauende zweieinhalbjährige Fachbildung. Ergänzt wird die Ausbildung durch einen berufsübergreifenden Bereich.
Folgende Lernbereiche stehen auf dem Stundenplan:
- Herstellen von Bauteilen für Maschinen und Geräte
- Warten und Instandhalten von Motoren
- Demontieren, Instandsetzen und Montieren technischer Systeme
- Prüfen und Instandsetzen elektrischer und hydraulischer Steuerungs- und Regelungssysteme
Ausbildungsabschluss, Nachweise und Prüfungen
Voraussetzung für die Zulassung zu beiden Teilen der Abschlussprüfung/Gesellenprüfung ist das während der Ausbildung in Form eines Ausbildungsnachweises geführte Berichtsheft.
Teil 1 der Abschlussprüfung/Gesellenprüfung wird vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres absolviert und geht mit 30 Prozent in das Gesamtergebnis ein.
Teil 2 der Abschlussprüfung/Gesellenprüfung wird am Ende der Ausbildungszeit absolviert und geht mit 70 Prozent in das Gesamtergebnis ein. Voraussetzung für die Zulassung ist die erfolgte Teilnahme an Teil 1.
Die Prüfung wird bei Ausbildung in der Industrie bei der Industrie- und Handelskammer oder bei Ausbildung im Handwerk bei der Handwerkskammer abgelegt.
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