03.05.2010
Vier Beste besuchten Ahauser Berufskolleg
Lehre gestarteten Karriere durch eine
Fortbildungsprüfung beflügelt. Die 25 besten Auszubildenden und die fünf
besten Fortbildungsteilnehmer wurden mit dem Karl-Holstein-Preis
ausgezeichnet.
„Ihr Wille, Spitzenleistungen zu vollbringen, hat
nichts mit Strebertum zu tun“, betonte IHK-Präsident Dr. Benedikt
Hüffer nachdrücklich und zeigte sich überzeugt davon, dass die
Preisträger „für jedes Unternehmen ein Gewinn sein werden“.
Deutschland
habe nur einen wirklichen Rohstoff und der sei Bildung,
unterstrich Hüffer die hohe Bedeutung von Aus- und Fortbildung auf
Spitzenniveau für den Standort Deutschland. Gerade mit Blick auf
alternde Belegschaften und den sich verschärfenden Fachkräftemangel
könne es sich das Land nicht leisten, diesen Rohstoff zu vergeuden.
Gerade aufgrund des technischen Fortschritts und der zunehmendem
Digitalisierung brauche das Land gut ausgebildete Menschen, die die neue
Arbeitswelt erfolgreich gestalten können, damit Deutschland mit seinen
Produkten und Dienstleistungen weltweit erfolgreich bleibe.
„Besonders
erfreulich wäre es, die eine oder den anderen von Ihnen irgendwann als
Unternehmerin oder Unternehmer hier in der IHK wieder zu treffen“,
erklärte der IHK-Präsident und machte den Preisträgern Mut, den Weg in
die Selbstständigkeit zu wagen und die Unternehmerlücke in Deutschland
zu füllen. Das Land brauche mehr Menschen, die bereit seien, als
Unternehmer gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Als
Leitlinie für eine künftige Unternehmerschaft legte Hüffer den
Preisträgern die Grundsätze des ehrbaren Kaufmannes ans Herz, der sich
der Sozialen Marktwirtschaft verbunden fühle.
Bevor IHK-Präsident
Hüffer die Urkunden und das Preisgeld – 250 Euro für Auszubildende und
500 Euro für Fortbildungsteilnehmer – dankte er den Unternehmern,
Ausbildungsverantwortlichen, Lehrern der Berufskollegs und ganz
ausdrücklich den Familien der Preisträger für die Unterstützung. Ohne
sie sei Karriere mit Lehre und Weiterbildung nicht möglich.
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